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Hoffnungen für OAS-Gipfel in Trinidad

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Hoffnungen für OAS-Gipfel in Trinidad

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Das letzte Gipfeltreffen amerikanischer Staaten endete im Streit: Diesmal, auf der Karibikinsel Trinidad, soll es besser werden. 34 Staats- und Regierungschefs aus Nord-, Mittel- und Südamerika kommen zum Gipfel des Staatenbundes OAS.

Viele Hoffnungen richten sich auf den Neuen in ihrem Kreis: Barack Obama hat gerade eine vorsichtige Annäherung an Kuba begonnen, und auch Havanna zeigt sich für Gespräche mit den USA offen. Bei dem Treffen von Trinidad soll es offiziell um Umwelt- und Energiefragen gehen, und auch die Wirtschaftskrise wird wohl eine Rolle spielen: Für viele steht aber doch das Verhältnis zu Kuba im Mittelpunkt. Die linksregierten Länder wie Brasilien, Venezuela oder Bolivien wollen erreichen, dass Kuba wieder zur OAS zugelassen wird. Seit 1962 ruht die kubanische Mitgliedschaft; sie wurde damals “suspendiert” – so lange, wie auch schon die Wirtschaftsblockade durch die USA währt. Mit der Fixierung des Gipfeltreffens auf Kuba ist allerdings nicht jeder einverstanden: “Dauernd hören wir vom Embargo gegen Kuba”, sagt ein einsamer Demonstrant in Trinidads Hauptstadt Port of Spain; “aber Haiti ist richtig arm. Die Frage ist doch: Können wir den Kreislauf der Armut dort durchbrechen? Ich sage: Yes, we can.”