Eilmeldung

Eilmeldung

Bewegung in US-Umweltpolitik

Sie lesen gerade:

Bewegung in US-Umweltpolitik

Schriftgrösse Aa Aa

In die US-Umweltpolitik kommt Bewegung. Die Staaten des Antarktikvertrages einigten sich auf einen Vorschlag aus Washington, den Strom der Touristen am Südpol zu begrenzen. Er hatte sich binnen der letzten 15 Jahre verfünffacht.

Künftig sollen zu keiner Zeit mehr als 100 Besucher ihren Fuß aufs Eis setzen. Kreuzfahrtschiffe sollen höchstens 500 Touristen fassen. Zu den Konferenzteilnehmern im US-Bundesstaat Maryland gehörte auch Deutschland – sowie Österreich und die Schweiz, die jedoch kein Stimmrecht genießen. Pinguine wären die Leidtragenden der Erderwärmung, warnten Umweltschützer. Sie begrüßten die Initiative. Die Antarktis zu begrüßen sei kein Recht. Es sei ein Privileg. Vom Eisberg zum Kapitol: Dort regt sich Widerstand gegen die US-Umweltschutzbehörde. Sie stellte fest, dass Treibhausgase dem Menschen schaden. Für Umweltschützer wie David Bookbinder von der Organisation Sierra Club nichts neues: “Wichtig ist, dass die Regierung jetzt Grenzen für den Ausstoss von CO2 und anderen Treibhausgasen festgelegt. Die Bush-Regierung hat das acht Jahre lang verweigert. Und das Probleme wurd eimmer größer.” Präsident Barack Obama hat den Kongress aufgefordert, ein Gesetz zum Emissionshandel vorzulegen. Widerstand kommt von den Republikanern und der Industrie. Für Experten aber ist es ein Frühling in der US-Umweltpolitik.