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Annäherung auf Amerika-Gipfel

US-Präsident Barack Obama ist beim Gipfeltreffen der Organisation amerikanischer Staaten, das an diesem Wochenende auf Trinidad und Tobago stattfindet, auf grosse Sympathie seitens der Teilnehmer gestossen. Der einzige deutliche Kritikpunkt waren die US-Sanktionen gegen Kuba. Venezuelas linksradikaler Präsident Hugo Chavez schenkte Obama das Buch “Die offenen Adern Lateinamerikas” des Schriftstellers Eduardo Galeano, kündigte an, wieder einen Botschafter in die USA zu entsenden, verwies jedoch auch auf das Kuba-Problem.

“Wir haben begonnen, mit Obama zu sprechen, und ich denke, es ist ein guter Anfang. Wir haben ein paar Schritte in die richtige Richtung gemacht. Brasiliens Präsident Lula hat aber etwas sehr Wahres gesagt: Dass wir uns keinen weiteren Amerikagipfel ohne Kuba vorstellen können.” Obama hatte kürzlich eine Lockerung der Sanktionen gegen Kuba bekannt gegeben, will aber eine weitere Annäherung von der Menschenrechtspolitik abhàngig machen. Raul Castro, Kubas Regierungschef, hatte sich offen für einen Dialog gezeigt. Kuba war jedoch als einziges Mitglied der OAS nicht zum Treffen eingeladen worden. Demonstranten forderten eine vollständige Aufhebung der seit 47 Jahren bestehenden Handelssanktionen.
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