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Belgische Marine gegen somalische Piraten


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Belgische Marine gegen somalische Piraten

Die belgische Fregatte “Louise-Marie” ist vom Heimathafen Zeebrügge nach Großbritannien ausgelaufen. Am Bord des Kriegsschiffes befinden sich 150 Mann. Die Soldaten sollen dort den letzten Schliff erhalten, bevor sie zusammen mit anderen internationalen Streitkräften gegen somalische Piraten kämpfen. Immer mehr Schiffe haben sie gewaltsam gekapert und die Mannschaften als Geiseln genommen. Gegen Lösegeld sollen sie aufgetauscht werden. Fregattenkapitän Jan De Beurme sagt: “Für diesen Einsatz haben wir mehrere Waffensysteme an Bord. Von Raketen und 76 Millimeterkanonen bis zu leichter Bewaffnung.
Während unseres Trainings mit den Briten lernen wir, das Optimalste aus den Systemen herauszuholen. Die größte Herausforderung besteht darin, die Unterschiede zwischen einem Zivilen und einem Priratenschiff erkennen zu können.”
 
Gestern gelang es NATO-Streitkräften einen Angriff somalischer Piraten auf ein norwegisches Schiff zu verhindern. Sie konnten sogar kurzzeitig sieben Piraten festnehmen.
 
Die Kosten solcher Einsätze steigen und die Schiffsversicherer weigern sich zunehmend noch Schiffe die durch den Golf von Aden fahren, zu versichern.
Ein belgisches Schiff ist im Indischen Ozean gestern gekapert worden. Die “Pompei” gehört einer Reederei in Gent. An Bord befinden sich 10 Mann, darunter zwei Belgier. Ein spanisches und zwei Kriegsschiffe aus Frankreich haben Kurs auf die Pompei genommen.
 
 

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