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Kampf für Erhalt des Regenwaldes belohnt

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Kampf für Erhalt des Regenwaldes belohnt

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Der Goldman-Umweltpreis, auch bekannt als grüner Nobelpreis, ist in San Francisco an Marc Ona Essangui verliehen worden.

Der regierungskritische Umweltaktivist aus Gabun gilt als eine der schillerndsten Figuren der Zivilgesellschaft in dem zentralfrikanischen Land. Ona Essangui ist der Generalsekretär der NGO Brainforest, die in der Vergangenheit ein geheimes Abkommen zwischen Gabun und China über ein milliardenschweres Projekt zum Abbau von Eisenerz in einem Nationalpark ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt hatte. “Afrika muß aufhören, seine Naturresorucen zu verkaufen wie in den 30er Jahren”, sagt Ona Essangui. “Damals sagten ausländische Firmen, wo es langging. Afrika verfügt jedoch über viele sehr kompetente Juristen, in die wir Afrikaner vertrauen müssen.” Seine Ausreise in die USA war zunächst von den gabunischen Behörden verhindert aber dann schließlich doch gestattet worden. Ona Essanguis Engagement gegen das gabunisch-chinesische Vorhaben, das auch den Bau eines Staudammes miteinschließt, war von Erfolg gekrönt. Zur Zeit wird das vorerst eingestellte Projekt auf seine Umweltverträglichkeit geprüft. Rund 75 Prozent der Staatsfläche Gabuns bestehen aus tropischem Regenwald, 10.000 Hektar davon fallen jedoch jährlich der Abholzung zum Opfer.