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Schlechter Start für Anti-Rassismus-Konferenz

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Schlechter Start für Anti-Rassismus-Konferenz

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In Genf hat die umstrittene UN-Konferenz gegen Rassismus begonnen.

Zum Auftakt zeigte sich der Generalsekretär der Vereinten Nationen, Ban Ki Moon, enttäuscht darüber, daß mehrere westliche Staaten der Konferenz fernbleiben, darunter auch Deutschland und die USA. Diese befürchten, dass die Veranstaltung von islamischen Ländern für propagandistische Attacken gegen Israel missbraucht werden könnte. Als Reaktion darauf warnte Ban Ki Moon vor “Islamophobie”. Diese sei ebenfalls eine Form des Rassismus. Befürchtet werden antisemitische Thesen vor allem von Irans Präsident Mahmud Ahmadinejad, der am Nachmittag auf der Konferenz sprechen wird. Der als Holocaust-Leugner bekannte Ahmadinejad könnte für einen erneuten Eklat sorgen, und dies just am israelischen Shoa-Gedenktag sowie am Geburtstag Adolf Hitlers. Aus Protest gegen die Teilnahme Ahmadinjads hat Israel zudem am Morgen seinen Botschafter aus der Schweiz abberufen.