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Selbstmordattentäter richten Blutbad an

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Selbstmordattentäter richten Blutbad an

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Bei zwei Selbstmordanschlägen sind im Irak am Donnerstag mehr als 60 Menschen getötet worden. Etwa 30 Menschen wurden getötet und 50 weitere verletzt, als sich ein Attentäter in der Innenstadt von Bagdad in unmittelbarer Nähe von Polizisten in die Luft sprengte. Diese waren im Begriff, Hilfsgüter an obdachlose Familien zu verteilen.

Bei einem Anschlag auf ein Restaurant in der Nähe von Bakuba wurden über 30 Menschen getötet, in der Mehrheit schiitische Pilger aus dem Iran. Mehr als 60 Menschen wurden bei diesem Anschlag verletzt. Wie der Fernsehsender der sunnitischen Islamischen Partei meldet, ist der mutmaßliche Al-Kaida-Chef im Irak, Abu Omar al-Bagdadi, verhaftet worden. Al-Bagdadi sei in der Hauptstadt Bagdad gefasst worden. Die irakischen Behörden hatten in den vergangenen Jahren bereits mehrfach berichtet, al-Bagdadi sei getötet oder festgenommen worden. Diese Meldungen hatten sich später immer als falsch erwiesen.