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Grippewelle fordert Todesopfer

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Grippewelle fordert Todesopfer

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20 Todesopfer und fast 1000 Erkrankungen – das ist die bisherige Bilanz der Grippewelle in Mexiko. In weiteren 45 Todesfällen ist der Zusammenhang mit der Grippewelle noch nicht nachgweisen. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, in der Öffentlichkeit einen Mundschutz zu tragen und keine Versammlungsräume, Kinos, Bars sowie Restaurants zu besuchen. Auch Händeschütteln soll vermieden werden. Die Weltgesundheitsbehörde zeigte sich besorgt darüber, was sich in Mexiko und den USA ereigne. Die Tatsache, dass diese Grippe so spät in der Saison ausbreche und so viele junge Leute betroffen seien anstatt ältere, lasse die Alarmglocken läuten. Die mexikanische Regierung ordnete die Schließung aller Schulen des Landes an. Der Unterricht werde erst in einigen Tagen wieder aufgenommen, hieß es. Zahlreiche Menschen wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Auch in den USA macht sich nun Angst vor dem Ausbruch der Krankheit breit. Die Behörden versuchen dennoch zu beruhigen. Es gebe Hinweise darauf, dass die Ansteckungsgefahr nicht sehr groß sei. Man habe zwar Fälle in Texas und San Diego beobachtet, aber keinen Zusammenhang. Das deute darauf hin, dass es sich um direkte Ansteckungen von Mensch zu Mensch handle. Bei dem Virus, der vom Schwein übertragen wird, handelt es sich offenbar um eine Mutation des H1N1 Virus. Besonders ansteckungsgefährdet sind Kinder unter 3 und Erwachsene über 50 Jahren.