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Kompromiss im Fall Elise

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Kompromiss im Fall Elise

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Bewegung im Fall der kleinen Elise. Während die russische Mutter der Dreijährigen weiter in Ungarn in Abschiebehaft sitzt, ist in Frankreich ein von Moskau entsandter Vermittler eingetroffen. Irina Belenkaja hatte die Dreijährige Ende März zum wiederholten Mal im französischen Arles gewaltsam entführen lassen. Die Russin beansprucht – ebenso wie ihr Ex-Mann, der Franzose Jean-Michel André – das alleinige Sorgerecht. Nach einem Treffen zwischen dem Anwalt des Vaters, dem russischen Generalkonsul in Frankreich und Vermittler Anatoli Kutscherena sagte dieser, dass Irina Belenkaja sich zu einem Kompromiss bereit erklärt habe. Sie bereue, was sie getan habe. Die kleine Elise ist nach der Scheidung ihrer Eltern von diesen bereits dreimal verschleppt worden. Ende März hatten zwei Männer ihren Vater geschlagen, ihm das Mädchen auf dem Weg zum Kindergarten entrissen und nach Ungarn gebracht. De Kleine ist jetzt wieder bei ihrem Vater in Frankreich.