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Zahlreiche Tote bei Grippewelle

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Zahlreiche Tote bei Grippewelle

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Mexiko ist von einer Grippe-Epidemie erfasst worden: Möglicherweise sind schon fast siebzig Menschen an der Krankheit gestorben; eindeutig festgestellt sei die Todesursache bisher bei zwanzig Menschen, teilten die Gesundheits-Behörden mit. Rund 1000 Menschen würden in Krankenhäusern behandelt.

Die meisten Fällen traten im Ballungsraum der Metropole Mexiko-Stadt auf. Die Krankheit wurde als Schweinegrippe identifiziert. Alle erforderlichen Maßnahmen würden getroffen, sagte Präsident Felipe Calderón. Das Problem sei gestern nachmittag deutlich geworden, nachdem sich internationale Behörden und die renommiertesten Labors der Welt damit befasst hätten; die Labors hätten festgestellt, worum es sich eigentlich handele. Die Regierungen anderer Staaten der Region kündigten Maßnahmen an, um die Ausbreitung der Grippe in ihre Länder zu verhindern. Im Süden der USA wurde das Virus Medienberichten zufolge bei acht Menschen nachgewiesen. In Mexiko wurden alle Schulen und Universitäten auf unbestimmte Zeit geschlossen. Viele Veranstaltungen, vor allem solche mit Kindern, wurden abgesagt. Bei dem Virus, das vom Schwein übertragen wird, handelt es sich um eine unbekannte Mutation des H1N1-Virus. Experten der Weltgesundheitsorganisation WHO befürchten, das Virus könnte eine weltweite Epidemie auslösen.