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US-Außenministerin Hillary Clinton in Beirut

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US-Außenministerin Hillary Clinton in Beirut

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Nach ihrem ersten offiziellen Besuch in Bagdad ist US-Außenministerin Hillary Clinton in der libanesischen Hauptstadt Beirut eingetroffen. Auch dieser Besuch war aus Sicherheitsgründen nicht angekündigt worden. Nach einem Gespräch mit dem libanesischen Präsidenten Michel Suleiman erklärte die amerikanische Außenministerin, die für den 7. Juni vorgesehenen Parlamentswahlen seien entscheidend für einen “unabhängigen und souveränen Libanon”. Das libanesische Volk müsse seine Vertreter in freien und fairen Wahlen bestimmen können, sagte Hillary Clinton, und daher dürfe es weder Gewalt noch Einschüchterung geben, und keine Einmischung von außen.

Die amerikanische Außenministerin traf auch mit dem Fraktionschef der pro-westlichen Parlamentsmehrheit Saad Hariri zusammen. Gemeinsam besuchten sie das Grab seines Vaters, des 2005 ermordeten Ex-Regierungschefs Rafik Hariri. Bei den Wahlen in sechs Wochen wird ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen den Regierungsparteien und der radikal-islamischen Hisbollah und anderen Oppositiongruppen erwartet.