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Schweinegrippe in USA, Mexiko und Kolumbien

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Schweinegrippe in USA, Mexiko und Kolumbien

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Weltweit wird fieberhaft nach Wegen geforscht, mit denen die Schweinegrippe eingedämmt werden kann. Mehr als 40 Menschen haben sich in den USA mit dem Virus infiziert. Dies haben die Behörden bestätigt und rechnen mit weiteren Krankheitsfällen. Bisher ist noch niemand an der Grippe gestorben. New York, Ohio, Kansas, Texas und Kalifornien haben Fälle von Schweinegrippe gemeldet. Die Furcht vor einer Pandemie wächst. Die Behörden haben den Gesundheitsnotstand ausgerufen.

Viele Regierungen raten, Reisen in die gefährdeten Gebiete vor allem nach Mexiko, zu vermeiden. Und Mundschutz zu tragen, wie am Flughafen von Los Angeles. Ein Fluggast sagt: “Jeder passt mehr auf, will nicht angesteckt werden. Selbst im Flugzeug tragen die Leute einen Mundschutz. Es ist schon merkwürdig zu sehen, dass jeder eine Schutzmaske trägt.” Aus Angst vor Ansteckung meiden Amerikaner öffentliche Plätze. Auch Schulen bleiben geschlossen. Die Heimatschutzbehörde bestätigte, dass die Grenzen des Landes und die Flughäfen stärker überwacht werden. In Mexiko bleiben öffentliche Gebäude ebenfalls geschlossen. Ebenso viele Schulen. Mehr als 140 Menschen sind bereits an der Grippe gestorben. Die Menschen tragen Schutzmasken, da sich die Grippe durch Tröpchen überträgt. Mancherorts ist der Impfstoff gegen das Virus schon ausgegangen. In Öffentlichen Verkehrsmitteln sind Schutzmasken mittlerweile Normalität. In mexikanischen Supermärkten herrscht gähnende Leere. Und die, die noch einkaufen tragen Schutzmasken. In Kolumbien sind Fälle der Schweinegrippe aufgetreten. Mehr als ein dutzend Menschen werden in Krankenhäusen derzeit auf H1N1 untersucht. Die Regierung in Bogota hat einen nationalen Notfallplan verabschiedet, um der bedrohlichen Lage Herr zu werden.