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Schweinegrippe auf dem Vormarsch

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Schweinegrippe auf dem Vormarsch

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Die Schweinegrippe breitet sich weiter aus. In den Vereinigten Staaten sind mehr als 65 Fälle gemeldet worden, teilte die US-Seuchenbehörde mit. Menschen tragen Schutzmasken, um sich nicht anzustecken, da die Infektion durch Tröpfchen übertragen wird. Vor Reisen nach Mexiko raten die Behörden ab. 159 Menschen sind dort bisher an dem Virus H1N1 gestorben. Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat wegen der Schweinegrippe den Notstand ausgereufen. 11 Fälle sind im Sonnenstaat bekannt geworden.

Präsident Barack Obama ersuchte den Kongress um eineinhalb Milliarden Dollar zur Bekämpfung der Schweinegrippe. Doch damit nicht genug. Anne Schuchat von der Gesundheitsbehörde sagte: “Wir müssen uns darauf vorbereiten, dass sich die Lage verschlechtert. Den Menschen muss klar sein, dass dies ein Marathon ist und kein Sprint.” Mexiko, USA und Kanada sind bislang am stärksten vorn der Schweinegrippe betroffen. Doch nun hat das Virus Kolumbien, Neuseeland und Israel erreicht. Erste Fälle der Schweinegrippe gibt es auch in Europa. Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt vor Panik, sieht noch keine Pandemie will aber, dass alle Länder sich auf den schlimmsten Fall vorbereiten.

In Mexiko gehen die Menschen zumeist nur noch mit Mundschutz auf die Straßen. Bisher ist noch keine Panik ausgebrochen. Vereinzelt kam es aber zu Hamsterkäufen. Eine Anwohnerin erzählte: “Manche legen Vorräte an, als würde ein Krieg ausbrechen. Ich tue das nicht. Ich lebe so weiter wie bisher.”

In mexikanischen Fluglininen sind Schutzmasken Pflicht. Passagiere werden auf Anzeichen von Grippe gecheckt. Mexikaner meiden aus Angst vor Ansteckung öffentliche Plätze. Wo genau und weshalb die Grippe in Mexiko ausbrach, ist trotz intensiver Suche, bisher noch nicht bekannt.