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Chrysler insolvent: Fiat steigt ein

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Chrysler insolvent: Fiat steigt ein

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Der krisengeschüttelte US-Autobauer Chrysler geht in die Insolvenz und schmiedet eine Allianz mit dem italienischen Fiatkonzern. Das gab US-Präsident Barack Obama in Washington bekannt.

Es werde ein Verfahren mit Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Insolvenzrechts eröffnet. Obama hofft, dass das Insolvenzverfahren schnell abgewickelt werden kann. Gläubiger und Händler könnten dies allerdings mit ihren Ansprüchen blockieren. Jene Gläubiger, vor allem die Hedge-Fonds, die sich bis zuletzt gierig einer Rettung entgegen gestellt hätten, kritisierte Obama scharf, dafür stehe er hinter den Chrysler-Angestellten und ihren Familien, hinter dem Chrysler Managment, den Händlern und Zulieferern. Er stehe hinter den Millionen Amerikanern, die einen Chrysler fahren oder einen Chrysler kaufen wollen. Der US-Präsident sagte Chrysler weitere Milliardenhilfen zu. Regierungsangaben zufolge soll Fiat zunächst einen 20-prozentigen Anteil an Chrysler erhalten, der später auf 35 Prozent steigen soll.