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WSJ: "Chrysler so gut wie insolvent"

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WSJ: "Chrysler so gut wie insolvent"

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Die Gespräche über eine Rettung des angeschlagenen US-Autobauers Chrysler sind offenbar gescheitert. Dies berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf Verhandlungskreise. Eine Insolvenz von Chrysler sei damit so gut wie sicher. Sie soll aber nicht zur Zerschlagung des Unternehmens führen.

“Eine Abwicklung wäre eine Katastrophe, nicht nur für Detroit, sondern für das ganze Land. Wir müssen kapieren, daß eine große Anzahl von Arbeitsplätzen nicht an Produktion und Entwicklung hängen, sondern im Verkauf. Und die Händler sind übers ganze Land verteilt”, bemerkt Aaron Bragman, Auto-Analyst bei der Beratungsfirma IHS Global Insight. Der für die Rettung Chryslers ins Auge gefasste Einstieg des italienischen Automobilherstellers FIAT wird durch die Insolvenz sogar gefördert. FIAT will nämlich kein Geld investieren. Insofern ist der Gang zum Insolvenzrichter sogar eine Voraussetzung für die eventuelle Rettung Chryslers.