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GM: Kein kompletter Ausstieg bei Tochter Daewoo

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GM: Kein kompletter Ausstieg bei Tochter Daewoo

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Einen Tag nach der Chrysler Pleite hat General Motors seine Bemühungen um sein künftiges Überleben verstärkt: Der schwer angeschlagene US-Autoriese verhandelt mit der südkoreanischen Staatsbank KDB über einen Fortbestand seiner Anteile in GM Daewoo. General Motors hält 51 Prozent an seiner koreanischen Tochter, will aber seinen Anteil reduzieren. Dem Vernehmen nach soll es aber keinen restlosen Ausstieg geben.

Daewoo ist gerade für die kleineren Modelle innerhalb der GM-Gruppe verantwortlich und setzt 90 Prozent seiner Produkte außerhalb Südkoreas ab. Momentan bemüht sich Daewoo um weitere Milliardenkredite zum Überleben. Die südkoreanische Regierung hatte Hilfen abgelehnt und an Bedingungen an die amerikanische Mutter geknüpft. General Motors hat bis zum 1. Juni Zeit, einen tragfähigen Sanierungsplan vorzulegen. Dann läuft das Ultimatum der US-Regierung aus.