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Grippeneuerkrankungen in Mexiko drastisch gefallen

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Grippeneuerkrankungen in Mexiko drastisch gefallen

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Während in Mexiko ein langes Feiertagswochenende anbricht, an dem die Bevölkerung aufgerufen ist, in ihren Wohnungen zu bleiben, scheint es so, als bekämen die Gesundheitsbehörden die Grippewelle in den Griff. Die Zahl der mit Grippesysmptomen in öffentliche Krankenhäuser eigelieferten Personen ist deultich gefallen.

Nach Zählung des Bundesgesundheitsministeriums gab es in Mexiko 312 bestätigte H1N1-Fälle, 12 davon verliefen tödlich. Nach Berechnung der Weltgesundheitsorganisation gibt es außerhalb Mexikos in 10 Staaten 175 bestätigte H1N1-Fälle. In 17 weiteren Staaten werden Verdachtsfälle überprüft. In Deutschland gibt es inzwischen fünf H1N1-Fälle, vier davon in Bayern, darunter auch eine Krankenschwester, die sich bei einem Patienten in Ostbayern angesteckt hatte. Sie ist aber bereits wieder genesen. Auf ihrer Krisensitzung in Luxenburg beschlossen die EU-Gesundheitsminister bei der Identifizierung von Kranken an Flughäfen zusammenarbeiten. Dort sollen auch einheitliche Informationsblätter verteilt werden. Reisebeschränkungen wurden nicht beschlossen.