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Keinen neuen H1N1-Fälle in Mexiko-Stadt

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Keinen neuen H1N1-Fälle in Mexiko-Stadt

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15 Grippetote in Mexiko. Das ist die neueste Bilanz des mexikanischen Gesundheitsministeriums. Darüberhinaus gibt es in Mexiko 343 Patientien, die mit H1N1 infiziert sind. Weltweit gesellten sich am Freitag Dänemark und HongKong zu den Regionen mit Grippefällen hinzu. Nach Angaben des EU-Zentrums für Seuchenbekämpfung stieg die Zahl der H1N1-Infizierten in aller Welt auf mehr als 480. Die überwältigende Mehrheit der Fälle trat in Mexiko und den USA auf, in Europa liegt der Schwerpunkt der Erkrankungen auf Spanien und Großbritannien.

Im Großraum Mexiko-Stadt ist das öffentliche Leben am Freitag weitgehend zum Erliegen gekommen. Die Bevölkerung beherzigt den Aufruf der Regierung, das verlängerte Feiertagswochenende bis zum 5. Mai in den Wohnungen zu verbringen, um eine weitere Ausbreitung der von der Weltgesundheitsorganisation jetzt offiziell als Influenza A(H1N1) bezeichneten Grippe zu stoppen. Lediglich die Supermärkte waren gut besucht. Der Großraum Mexiko-Stadt ist das Zentrum der Grippewelle. Bei der überwiegenden Mehrheit der Grippetopten handelt es sich nach Angaben des Bundesgesundheitsministeriums um Frauen aus dem Großraum. Allerdings zeichnet sich in Mexiko-Stadt ein Silberstreif am Horizont ab. Die Gesundheitsbehörden des Bundesdistriktes teilten mit, dass in den vergangenen 24 Stunden niemand mit Grippesymptomen in ein Krankenhaus eingeleifert wurde. In Deutschland gibt es fünf H1N1-Fälle, vier davon in Bayern, darunter auch eine Krankenschwester, die sich bei einem Patienten in Ostbayern angesteckt hatte. Sie ist aber bereits wieder genesen.