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Ausschreitungen nach Berliner Maikundgebungen

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Ausschreitungen nach Berliner Maikundgebungen

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In Berlin ist es zum Abschluss des 1. Mai wieder zu Ausschreitungen gekommen. Die Auseinandersetzungen im Bezirk Kreuzberg fielen heftiger aus als in den vergangenen Jahren.

Zuvor hatten sich einige tausend Menschen an einer Demonstration beteiligt, die von der Polizei aber vorzeitig beendet wurde. Einige hundert Menschen lieferten sich in der Gegend am Kottbusser Tor dann noch Auseinandersetzungen mit den Einsatzkräften. Sie warfen Steine und Flaschen und legten Feuer – während ganz in der Nähe, rund um den Heinrichplatz, um die zwanzigtausend beim so genannten Myfest nach wie vor ganz friedlich feierten. Erst kurz nach zwei Uhr beruhigte sich die Lage weitgehend. Angaben zur Zahl der Verletzten und der Festnahmen wollen Senat und Polizei heute vorlegen. Im Einsatz waren rund fünftausend Polizisten, auch aus anderen Bundesländern und von der Bundespolizei. Zu Ausschreitungen kam es am Abend ebenfalls noch in Hamburg. Im dortigen Schanzenviertel spielten sich ähnliche Szenen wie in Berlin-Kreuzberg ab.