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Einführung des Emissionshandels verschoben

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Einführung des Emissionshandels verschoben

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Die Regierung Australiens verschiebt die Einführung des Emissionshandels für die Industrie um ein Jahr. Dies sei teilweise eine Reaktion auf die globale Finanz- und Wirtschaftskrise, erklärte Ministerpräsident Kevin Rudd und kündigte zudem an, den Plan für den Handel mit Luftverschmutzungsrechten noch zu ändern. Das Programm zur Verringerung der Luftverschmutzung werde nun zwar langsamer in Gang kommen, aber zu einem stärkeren, grüneren Abschluss führen, sagte Rudd. Die Regierung werde das nötige tun, um der Wirtschaft in dieser harten Zeit zu helfen, aber zugleich werde man noch ehrgeizigere Ziele für den Klimaschutz ausarbeiten als bisher, – so der australische Ministerpräsident weiter.

Die Klimaschutz-Politik der Labour-Regierung wird von der konservativen Opposition und von der Wirtschaft des Landes abgelehnt. Die Unternehmen fordern, den Emissionshandel um drei Jahre aufzuschieben.