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Fiat-Chef spricht in Berlin über Opel-Rettung

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Fiat-Chef spricht in Berlin über Opel-Rettung

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Opel wird möglicherweise wie Chrysler von Fiat gerettet. Sollte Fiat den deutschen Autobauer übernehmen, so würden die Endmontagewerke in Rüsselsheim, Eisenach und Bochum erhalten. Das Fahrzeugteile-Werk in Kaiserlautern könnte jedoch geschlossen werden, hieß es. Die Marke Opel bleibe erhalten.

Im Maserati traf Fiat-Chef Sergio Marchionne zu Gesprächen mit dem deutschen Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg in Berlin ein. Zuerst müssten sich mögliche Opel-Retter jedoch mit dem US-Autoriesen General Motors einigen, sagte Guttenberg. Außerdem meinte der deutsche Wirtschaftsminister: “Ich erhoffe mir, dass die Gespräche mit General Motors auch fortgeschrittener sind, weil für beide Interessenten, die sich uns vorgestellt haben und sich vorstellen dieser Tage und die jetzt and die Öffentlichkeit getreten sind, zunächst einmal entscheidend ist, ob sie sich auch mit General Motors einigen können.” Guttenberg nannte die mögliche Fiat-Übernahme interessant. Armin Schild von der IG Metall ist nicht überzeugt, dass Fiat die beste Lösung für Opel ist. Schild sagte: “Ich weiss, dass Opel und FIAT direkte Konkurrenten sind mit in etwa vergleichbaren Fahrzeugen auf den gleichen Märkten unterwegs sind, dass diese beiden Unternehmen sich also wenig geben können, aber viel nehmen.” Fiat will in Europa der größte Autobauer werden und weltweit zusammen mit Chrysler die Nummer Zwei.