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Blutbad in der Türkei: Regierungschef Erdogsn schockiert

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Blutbad in der Türkei: Regierungschef Erdogsn schockiert

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Nach dem Blutbad bei einer Hochzeitsfeier im Südosten der Türkei hat sich die Politik eingeschaltet. Regierungschef Recep Tayyip Erdogan forderte öffentlich einen Änderung der Mentalität. Er sagte eine umfassende Aufklärung der Tat zu. Das Hochzeitsfest in der Region Mardin war von vier bis fünf maskierten Tätern überfallen worden. Bei einer 15minütigen Schißerei starben 44 Menschen.

Erdogan zeigte sich von der Brutalität schockiert und sagte im Parlament: “Keine Tradition kann eine Entschuldigung für ein solches Verbrechen sein. Nichts kann diesen Schmerz rechtfertigen.” Türkische Medien berichten von einer möglichen Familienfede. Im Südosten und Osten des Landes sind solche Feindschaften nichts unbekanntes und enden oft mit Toten auf beiden Seiten. In diesem Fall soll es um die Braut gegangen sein. Die Familie der späteren Angreifer wollte die Frau mit einem ihrer Männer verheiraten. Der Vater der jungen Frau lehnte dies aber ab.