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Grippeland Mexiko normalisiert sich langsam

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Grippeland Mexiko normalisiert sich langsam

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Angesichts der abflauenden Gefahr durch die Schweinegrippe hat die Regierung von Mexiko die schrittweise Öffnung der Schulen angeordnet. Ab diesem Donnerstag werden zunächst die Oberstufenklassen und die Universitäten den Betrieb wieder aufnehmen.

Nach jüngsten amtlichen Angaben wurden in Mexiko rund 800 Menschen mit der neuen Variante des Influenza-Virus A/H1N1 infiziert, 26 davon starben. Präsident Felipe Calderon appellierte an das Ausland, keine Maßnahmen allein gegen Mexiko zu ergreifen, was im Kampf gegen die Ausbreitung dieser Krankheit sinnlos sei; er protestierte gegen “diskriminierende Maßnahmen” verschiedener Länder gegen Mexiko. China hatte am Wochenende eine Gruppe von rund siebzig gesunden Mexikanern in einem Krankenhaus isoliert. Das mexikanische Außenministerium hatte daraufhin den Mexikanern von Reisen nach China abgeraten. Die dort praktizierten Isolierungen verstießen gegen die Empfehlungen der Weltgesundheitsorganisation und gegen Menschenrechte, hieß es. China verhängte zudem ein Importverbot gegen Schweinefleisch aus Kanada, nachdem dort ein aus Mexiko heimgekehrter Mann eine Schweineherde infizierte. Das Schwein gilt auch als Ursprungsort der neuen Virus-Variante.