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Neuer Sprachstreit in Belgien

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Neuer Sprachstreit in Belgien

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Neuer Streit zwischen Flamen und Wallonen vor dem Start der Europawahlen. Einige Kommunen im flämischen Teil des Großraums Brüssel haben das Aufhängen von Wahlplakten in französischer Sprache untersagt. So werden zum Beispiel in der Gemeinde Affligem französischsprachige Wahlplakate mit weißen Papier überklebt. In Hal, rund 20 Kilometer südlich der belgischen Hauptstadt, dürfen generell nur niederländischsprachige Parteien ihre Wahlplakate aufhängen. Das Plakatverbot gilt derzeit für die Europa- und Kommunalwahl. Das Umland von Brüssel ist zumeist flämisch geprägt. Trotzdem wohnen in den Gebieten um die Hauptstadt herum mehr als 100.000 französischsprachige Wallonen.