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Wieder Alltag in Mexiko?

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Wieder Alltag in Mexiko?

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Die Grippe-Epidemie habe in Mexiko ihren Höhepunkt übeschritten und sei nun rückläufig, hat Gesundheitsminister Jose Angel Cordova gesagt. Die mexikanischen Behörden haben damit begonnen, das öffentliche Leben zu normalisieren. Nach offiziellen Angaben ist die Zahl der Infizierten mit dem Virus A/H1N1 auf 802 Personen gestiegen 26 Menschen sind gestorben. Alle Schulen werden ab dem 11. April wieder geöffnet. Völlige Entwarnung gibt es nicht. Dr. Jaime Martuscelli sagt: “Das Virus wird weiter zirkulieren und neue Ableger schaffen. Wir dürfen nicht nachlassen, müssen weiter aufpassen. Die Bedrohung bleibt. Wir wissen nicht für wie lange. Wir müssen wachsam bleiben um angemessen reagieren zu können, falls wir vor einem neuen Fall stehen.”

In Mexiko-Stadt wurde der Epidemiealarm von Rot auf die niedrigere Stufe Gelb herabgesetzt. Derzeit wird über Handelsbeschränkungen heiss diskutiert. Mehr als 20 Staaten haben ein Importverbot für Schweine und Schweinefleisch aus Mexiko, Kanada und den Vereinigen Staaten verhängt. Ein Schweinefarmer sagt: “Wir sind besorgt. Welche Auswirkungen hat das auf den Export. Den Export aus Alberta und generell aus Kanada? “ Kanada hat sich bei der Welthandelsorganisation beschwert, weil China ein Importverbot für Schweinefleisch aus Kanada verhängt hat. In Alberta ist kein Fall von Schweinegrippe aufgetreten.