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EU kämpft gegen Arbeitslosigkeit

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EU kämpft gegen Arbeitslosigkeit

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Die EU hat der steigenden Arbeitslosigkeit in den Zeiten der Wirtschaftskrise den Kampf angesagt. Mit einem Maßnahmenpaket soll dem negativen Trend entgegengesteuert werden. So sollen möglichst viele Jobs durch Kurzarbeit und Umschulung erhalten werden.

Das teilte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso in Prag mit. Dort waren die Vertreter der Gewerkschaften und Arbeitgeber zu einem EU-Beschäftigungsgipfel zusammengekommen. Der tschechische Ministerpräsident Mirek Topolanek, der an diesem Freitag aus seinem Amt scheidet, übermittelte allen Arbeitlosen eine Botschaft: “Ich werde meinen Posten verlieren, aber nicht meine Arbeit. Denn wenn sie Arbeit suchen, werden sie auch eine finden. Das ist mein Rat an alle.” Doch die Aussichten sind düster. Im kommenden Jahr droht der Verlust von 8,5 Millionen Jobs in der Europäischen Union. Die Arbeitslosenquote könnte noch in diesem Jahr zehn Prozent erreichen, besonders betroffen ist die Auto- und Baubranche.