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Opposition gegenüber Regierung gesprächsbereit

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Opposition gegenüber Regierung gesprächsbereit

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In Georgien hat sich die Lage nach den Zusammenstößen des Vorabends entspannt. Die Opposition erklärte sich zu Gesprächen mit der Regierung bereit. Zuvor hatten die Behörden drei Inhaftierte auf Drängen der Opposition und der orthodoxen Kirche freilgelassen. Kirchenführer und Oppositionelle waren in Tiflis mit dem tschechischen Botschafter als Vertreter der Europäischen Union zusammengekommen.

Einer der Oppositionsführer, der frühere georgische UN-Botschafter Irakli Alasania sagte, das Land stehe am Rande der Katastrophe; die Gewalt müsse unbedingt gestoppt werden, und das sei nur möglich, wenn Regierung und Opposition zusammenkämen. Beim Versuch der Opposition, die Inhaftierten zu befreien, war es am Vorabend in Tiflis zu schweren Unruhen an der Polizeizentrale gekommen. Bei Zusammenstößen zwischen Spezialeinheiten der Polizei und Oppositionellen wurden mehr als 30 Menschen verletzt, darunter führende Oppositionspolitiker, aber auch Polizisten sowie Journalisten.