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Verluste bei französischer Skandalbank

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Verluste bei französischer Skandalbank

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Entgegen den Erwartungen der Analysten hat die französische Großbank Société Générale für das erste Quartal Verlustzahlen vorgelegt. Erst einen Tag vor der Veröffentlichung des Ergebnisses hatte der Vorstandsvorsitzende Frédéric Oudéa nun auch den Posten des Aufsichtsratschefs offiziel übernommen, nachdem Vorgänger Daniel Bouton unter den Nachwehen einer Reihe von Skandalen den Hut nehmen musste.

Unerwartet hohe Abschreibungen, so erklärte die Bank, hätten die Société Générale in die Verlustzone gedrückt. Für das erste Quartal wies das Geldhaus einen Nettofehlbetrag von rund 280 Millionen Euro aus. Vor einem Jahr stand noch ein Plus von mehr als einer Milliarde Euro in den Büchern.