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"Neustart" bei der atomaren Rüstungskontrolle

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"Neustart" bei der atomaren Rüstungskontrolle

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Im Bereich der nuklearen Rüstungskontrolle zeichnet sich der von US-Präsident Obama angekündigte “Neustart” der amerikanischen-russischen Beziehungen ab. Bei seiner ersten USA-Reise des russische Außenministers Sergej Lawrow seit dem Amtsantritt Barack Obamas deuteten beide Seiten am Donnerstag ihren Willen an, sich auf ein Nachfolgeabkommen für den im Dezember auslaufenden Start-1-Abrüstungsvertrag zu einigen.

“Wir haben eine ausgezeichnete Möglichkeit zum Neuanfang bei einer ganzen Reihe von Themen. Von den Atomwaffen über die Lage in Afghanistan und Pakistan bis zum Vorgehen gegen den Iran und im Nahen Osten”, sagte Präsident Obama, als er Lawrow im Oval Office empfing. Trotz aller Einigkeit verwies der russische Außenminister auf bestehende Hindernisse: “Wir arbeiten pragmatisch, geschäftsmäßig im gemeinsamen Interesse, da, wo wir übereinstimmen und respektieren uns, da, wo wir Meinungsverschiedenheiten haben, die wir im Interesse unsere Länder und der internationalen Stabilität zu verringern versuchen”, erklärte Lawrow in Gegenwart Obamas. Zu den Streitpunkten gehören unter anderem der US-Raketenschild ebenso wie die jüngsten NATO-Manöver in Georgien.