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Papst besucht den Nahen Osten

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Papst besucht den Nahen Osten

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Mit einem Besuch in Jordanien hat Papst Benedikt der XVI heute seine Reise in den Nahen Osten begonnen. Besonderes Anliegen sei es ihm, den Dialog und das friedliche Zusammenleben von Christen und Moslems zu stärken. In Jordanien sind etwas zwei Prozent der Bevölkerung katholischen Glaubens. Sie fühlen sich als gleichberechtigte Minderheit.

Das Oberhaupt der katholischen Kirche wurde in Amman von König Abdullah II begrüsst. Der Papst sagte, sein Besuch in Jordanien gebe ihm die Gelegenheit, seinen tiefen Respekt für die muslimische Gemeinschaft auszudrücken. Er würdigte den jordanischen König, der zu einem besseren Verständnis der islamischen Religion beitragen würde. In Amman besuchte Benedikt ein Zentrum für körperlich behinderte Menschen. Auf seiner Nahost-Reise will er auch die Ursprungsorte des Christentums besichtigen. Am Montag wird er in Israel eintreffen. Etwa 80000 Sicherheitskräfte sollen den reibungslosen Ablauf des Papstbesuchs gewährleisten. Einige Gruppen haben Proteste angekündigt: Schliesslich hatte der Papst sowohl unter Moslems als auch unter Juden schon für erhebliche Verstimmungen gesorgt.