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Papst setzt Nahost-Besuch fort

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Papst setzt Nahost-Besuch fort

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Am zweiten Tag seiner Nahost-Reise hat der Papst in Jordanien den biblischen Berg Nebo besucht. Der Berg, gut achthundert Meter hoch, liegt unweit der Hauptstadt Amman. Von hier aus soll Moses nach dem Auszug seines Volks aus Ägypten endlich das “Gelobte Land” gesehen haben, bevor er – mit 120 Jahren – starb.

Nach dem Besuch auf dem Nebo stand die nahe gelegene Stadt Madaba auf dem Programm, wo der Papst den Grundstein für eine katholische Hochschule segnete. Er besucht heute außerdem noch in Amman die Grabmoschee des Königs Hussein und hält dort eine Rede, unter anderem vor hohen islamischen Geistlichen. In Madaba sagte der Papst, er bete dafür, dass hier Generationen von Männern und Frauen, von Christen, Moslems und anderen ihr Wissen über die Welt erwürben – dass sie in den Werten von Weisheit, Toleranz, Integrität und Frieden unterwiesen und damit ihren Platz in der Gesellschaft einnehmen würden. Die Papstreise durch den Nahen Osten dauert eine Woche; Montag führt sie weiter nach Israel.