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Beschuldigungen gegen mutmaßliche al-Qaida-Mitglieder

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Beschuldigungen gegen mutmaßliche al-Qaida-Mitglieder

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Die italienische Staatsanwaltschaft hat zwei im vergangenen Jahr festgenommene Männer beschuldigt, führende Figuren des Terrornetzwerkes al-Qaida in Europa zu sein. “Diesmal”, so Staatsanwalt Emilio Marzano, “ist es uns hier in Bari wohl gelungen, zwei sehr wichtige Personen festzunehmen.” Die 63 und 34 Jahre alten Männer sitzen seit einem halben Jahr im Gefängnis von Bari. Bassam Ayachi und Raphael Gendron waren aus Griechenland kommend eingereist und unter dem Vorwurf der Beihilfe zur illegalen Einwanderung festgenommen worden. Die beiden sollen für Kommunikation und Propaganda der Terrorzelle in Europa zuständig gewesen sein sowie Männer angeworben haben. Ayashis Sohn und Gendron seien in Belgien bereits zu einer Haftstrafe von einem Monat und einer Geldstrafe in Höhe von 2000 Euro verurteilt worden, weil sie zu Hass und Gewalt gegen Juden aufgerufen hätten. Die mutmaßlichen Terroristen hätten mehrere Anschläge in Europa geplant, darunter ein Bombenattentat auf den Pariser Flughafen “Charles De Gaulle”. Das gehe aus Dokumenten hervor, die bei ihnen gefunden worden seien, wenn auch in sehr vager Form. Nach Angaben der italienischen Behörden haben beide Verdächtige die französische Staatsbürgerschaft. Die französische Polizei teilte allerdings mit, bei Ayashi handle es um einen Imam syrischer Nationalität.