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Milliardenverlust bei Nissan

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Milliardenverlust bei Nissan

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Der japanische Renault-Partner Nissan hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wegen der Absatzkrise erstmals seit neun Jahren Verluste eingefahren.

Unterm Strich fiel zum Bilanzstichtag am 31. März ein Fehlbetrag von umgerechnet 1,62 Milliarden Euro an. Das Ergebnis ist jedoch besser als erwartet. Konzernchef Carlos Ghosn, der auch Renault führt, erklärte, es stünden nach wie vor große Herausforderungen vor der Branche. “Es ist noch nicht vorbei”, sagte Ghosn. “Die Lage mag heute etwas stabiler erscheinen als vor zwei Monaten, doch eine Welle der Instabilität kann uns jeden Moment wieder treffen.” Ghosn hofft, sein Unternehmen vor Ende 2010 wieder in die Gewinnzone zurückzuführen. Hierzu setzt Nissan unter anderem auf den Bau umweltfreundlicher Autos konzentrieren. Im laufenden Geschäftsjahr stellt Nissan sich darauf ein, weltweit an die zehn Prozent weniger zu verkaufen als im Vorjahr. Die Produktion soll um knapp fünf Prozent zurückgefahren werden.