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Neue Defizitsünder am Pranger

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Neue Defizitsünder am Pranger

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Die EU-Kommission hat Defizit-Strafverfahren gegen Polen, Rumänien, Litauen und Malta auf den Weg gebracht. Sie gesellen sich jetzt zu Großbritannien, Frankreich, Spanien, Irland, Griechenland und Ungarn. Sie liegen seit vergangenem Jahr bei einem Defizit von mehr als den erlaubten drei Prozent ihres Bruttoinlandprodukts. Polen droht dieses Jahr eine Defizitquote von gar 6,6 Prozent.

Rumäniens soll knapp darunter liegen. Bukarest hat mit der Europäischen Kommission und dem Internationalen Währungs fonds ein Nothilfepaket von knapp 20 Milliarden Euro vereinbart. Wegen der Krise gehen die EU-Haushaltshüter sowieso davon aus, dass mehr als ein Drittel aller EU-Länder in diesem Jahr die Grenze überschreiten.