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Sorge um Zivilisten in Somalia

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Sorge um Zivilisten in Somalia

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Verschiedene internationale Hilfsorganisationen haben sich besorgt über das Schicksal der Zivilisten in Somalia geäußert.
 
Das Internationale Rote Kreuz beklagt die hohe Zahl an zivilen Todesopfern bei erneuten bewaffneten Auseinandersetzungen zwischen radikalislamischen Gruppen und regierungstreuen Milizen.
 
Im Nachbarland Dschibuti erklärte ein Sprecher des Welternährungsprogrammes der Vereinten Nationen, die Lage in Somalia sei alarmierend.
 
“In den nächsten sechs Monaten könnten 1,5 Millionen Menschen sterben”, warnte er. “Wir müssen alles tun, um die Bevölkerung weiter mit Lebensmitteln zu beliefern.”
 
In dem Konflikt zwischen radikalislamischen Gruppen und der Regierung sind in den vergangenen zwei Jahren rund 16.000 Menschen getötet worden.
 
Die jüngsten Kämpfe waren die schwersten seit Jahresbeginn und forderten bislang mindestens 41 Todesopfer.
 
Das Sicherheitsvakuum in Somalia nährt Ängste der internationalen Gemeinschaft vor einem weiteren Anstieg der Kriminalität und Erstarken radikalislamischer Strömungen in dem Land am Horn von Afrika.