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Suu Kyi erwartet neuer Prozeß

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Suu Kyi erwartet neuer Prozeß

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In Myanmar ist Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi erneut ins Gefängnis gebracht worden.
 
Die Nobelpreisträgerin soll gegen Auflagen ihres Hausarrests verstoßen haben, der seit 1990 gilt.
 
Suu Kyi wird vorgeworfen, vergangene Woche in ihrem Haus einen US-Amerikaner empfangen zu haben.
 
Nach dem Treffen wurden sowohl die birmesische Politikerin als auch ihr Besucher verhaftet und angeklagt.
 
Der Amerikaner soll einen See durchschwommen und dann drei Tage bei Suu Kyi verbracht haben. Diese hatte ausgesagt, der Mann sei gegen ihren Willen in das Gebäude eingedrungen.
 
Am Montag soll nun ein Prozess gegen die Oppositionsführerin im ehemaligen Birma beginnen.
 
Nach Angaben ihrer Partei NLD ist der Gesundheitszustand von Suu Kyi bedenklich, sie soll seit Freitag Infusionen erhalten haben.
 
Menschenrechtsaktivisten verurteilen die Anklage gegen sie als Versuch, Suu Kyi vor den vermutlich 2010 stattfindenden Wahlen in Myanmar mundtot zu machen.