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Unterschiedliche Reaktionen auf Intel-Strafe

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Unterschiedliche Reaktionen auf Intel-Strafe

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Der US-Chiphersteller AMD hat die Rekordstrafe für den Konkurrenten Intel begrüßt. Intel soll mehr als eine Milliarde Euro zahlen. Die EU-Kommission wirft dem US-Konzern vor, Konkurrenten aus dem Markt verdrängt zu haben, wie zum Beispiel AMD. AMD-Sprecher Jens Drews sagte: “AMD hat versucht sich im Wettbewerb zu behaupten. Wir haben aber festgestellt, dass man im Markt nur wenig zulegen konnte. Das hat an den Machenschaften von Intel gelegen. Jetzt kann man in einem fairen Wettbewerb arbeiten. Und die Käufer haben mehr Auswahl.”

Intel bezeichnet die Strafe als ungerechtfertigt und will klagen. Schließlich sei den Verbrauchern kein Schaden entstanden. Intel-Chefjurist Bruce Sewell sagte: “Wir antworten so, wie wir es immer getan haben. Wir respektieren die Justizbehörden, aber wir werden uns verteidigen und die Entscheidung beim EU-Gerichtshof in erster Instanz anfechten.” Intel soll an Hersteller und Händler unzulässige Rabatte und direkte Zahlungen gegeben haben. Rund 80 Prozent aller Computer sind mit Intel-Chips ausgestattet.