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Zehntausende protestieren gegen Krise

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Zehntausende protestieren gegen Krise

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Zum Auftakt dreitägiger, europaweiter Aktionstage haben in Madrid mehrere Zehntausend Menschen gegen die Wirtschafts- unf Finanzkrise protestiert. Die Demonstranten forderten sichere Arbeitsplätze und soziale Sicherheit. Zu den Protesten hatte der Europäische Gewerkschaftsbund aufgerufen. Ignacio Fernandez Toxo, Generalsekretär der spanischen Gewerkschaft CCOO, sagte, die Menschen bräuchten jetzt ein System des sozialen Schutzes und nicht Morgen, sie bräuchten jetzt Arbeit und nicht erst Morgen. An der Demonstration nahmen auch Gewerkschafter aus Portugal, Andorra und Frankreich teil. Spanien ist von der Krise besonders stark betroffen, die Arbeitslosigkeit liegt bei über 17 Prozent. Morgen sollen die Demonstrationen in Brüssel und am Samstag in Berlin fortgesetzt werden. Auch in Rumäniens Hauptstadt Bukarest demonstrierten gut 4000 Menschen für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze und höhere Löhne. Die Demonstranten bezeichneten die Regierung in Sprechchören als “Diebe”. Die Demonstranten beschuldigten außerdem die Abgeordneten des rumänischen Parlaments, angesichts des Wahlkampfes für die Europawahl ihre eigentliche Arbeit zu veranchlässigen.