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Lou Ye trotz Berufsverbot mit in Cannes

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Lou Ye trotz Berufsverbot mit in Cannes

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Mit dem Tabuthema Homosexualität befasst sich der chinesische Streifen “Spring Fever” von Lou Ye – und sorgte damit gleich zu Beginn des Film Festivals in Cannes für Sprengstoff.

“Spring Fever” ist bereits der dritte Beitrag, mit dem sich Lou Ye um die Goldene Palme bewirbt, nach “Purple Butterfly” und “Summer Palace”. Letzterer wurde 2006 ohne Erlaubnis in Cannes aufgeführt, was ein fünfjähriges Berufsverbot für den Regisseur in China zur Folge hatte. Dementsprechend hat er sein neues Werk heimlich, quasi mit versteckter Kamera gedreht.