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Papstreise ein Erfolg

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Papstreise ein Erfolg

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Papst Benedikt XVI. hat am Freitag seine Nahostreise beendet und ist nach Rom zurückgeflogen. Bei seiner Verabschiedung durch die israelische Regierung auf dem Flughafen von Tel Aviv rief der Papst Israel und die Palästinenser auf, den “Teufelskreis der Gewalt in der Region” zu beenden.

Nach der anhaltenden israelischen Kritik an seiner Rede in Jad Vaschem äußerte er sich erneut zum Holocaust: “Diese tief bewegenden Begegnungen haben mich an meinen Besuch im Todeslager Auschwitz erinnert, wo so viele Juden brutal ermordet wurden unter einem gottlosen Regime, das eine Ideologie des Antisemitismus und Hasses propagiert hat. Dieses widerliche Kapitel der Geschichte darf nicht vergessen oder verleugnet werden”, sagte der Papst vor seinem Rückflug nach Rom. Nach Benedikts Besuch in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vashem hatten israelische Politiker scharf kritisert, dass sich der Papst nicht für den Holocaust entschuldigt und nicht ausdrücklich die Zahl der sechs Millionen ermordeten Juden genannt habe. Auch das entschiedene Eintreten des Ponitfex für eine Zwei-Staaten-Lösung und die Kritik an der israelischen Invasion im Gazastreifen hatte in Israel Missfallen erregt. Von palästinensischer Seite hingegen war für den Papst viel Lob zu hören.