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Strauss-Kahn entschuldigt sich


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Strauss-Kahn entschuldigt sich

IWF-Chef Dominque Strauss-Kahn hat sich für einen peinlichen Rechenfehler des IWF in Bezug auf Osteuropa bei seinem Besuch in Wien entschuldigt. Dadurch hatte es auch Zweifel an der Bonität Österreichs gegeben.

“Wir haben einen Fehler gemacht”, sagte Strauss-Kahn. “Irren ist menschlich. Es sollte nicht passieren, aber es ist passiert.” Der IWF hatte das Risiko für einige osteuropäische Länder falsch berechnet und damit weit überschätzt. Der österreichische Finanzminister nahm die Entschuldigung an und sagte, die Sache sei für ihn erledigt. Der Chef des Internationalen Währungsfonds sagte, er sehe erste Anzeichen einer Erholung der Weltwirtschaft. Ohne eine Sanierung der Bilanzen der Banken werde es jedoch überhaupt keinen Aufschwung geben. In Bezug auf Osteuropa meinte Strauss-Kahn, das Schlimmste sei überstanden. Man habe nun eine klarere Sicht der Risiken. Diese seien beherrschbar. Wichtig sei die Rolle der privaten Banken.

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