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Zehntausende protestieren gegen Krise

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Zehntausende protestieren gegen Krise

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Rund 50.000 Menschen haben in Brüssel für den Erhalt von Arbeitsplätzen und gegen die Wirtschaftskrise demonstriert.

Sie forderten Schutz vor deregulierten Finanzmärkten und dem anhaltenden Wirtschaftsabschwung, die sich auch im ersten Quartal des laufenden Jahres weiter verschärft hat. Der stellvertretende Betriebsratsvorsitzende des Opel-Werks im deutschen Kaiserslautern erklärt warum er demonstriert: “Diese Krise birgt für alle eine riesengrosse Gefahr und wir sind der Auffassung, dass dieser ungezügelte Marktmechanismus, dieser Casino-Kapitalismus, dass der uns in die Krise geführt hat.” Die Demonstraten, die aus mehreren europäischen Ländern nach Brüssel gekommen waren, fordern von den Politikern eine angemessene Antwort auf die Krise. Der Generalserkretär der Europäischen Transport-Föderation forderte, den Trend zu immer weniger sozialen Rechten umzukehren. Es sei jetzt an der Zeit, die Stimme zu erheben, um die politischen Entscheidungsträger zu beeinflußen. Bereits am Donnerstag hatten die Menschen in Madrid und Bukarest demonstriert. Im Rahmen europaweiter Aktionstage sind am Samstag Berlin und Prag an der Reihe.