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Norwegen jubelt gleich doppelt

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Norwegen jubelt gleich doppelt

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Ein doppelter Jubeltag in Norwegen: Vor dem königlichen Schloss in Oslo wird der Nationalfeiertag, der “syttende mai” begangen – der Tag der Verfassung von 1814, die schließlich 1905 zur völligen Unabhängigkeit führte.

Anno 2009 ist es aber auch der Tag, an dem Norwegen gerade am Vorabend den Grand Prix der Eurovision gewonnen hat: Und nicht nur das – Alexander Rybak hat für sein Land auch noch so viele Punkte geholt wie noch nie ein Sieger vor ihm. Sogar beim Besuch in Südspanien, bei “Exilnorwegern”, hat der Regierungschef nichts verpasst: “Ich war bei einem Essen”, sagt Jens Stoltenberg; “aber mit SMS und Telefon war ich die ganze Zeit informiert. Wir wussten schon früh, dass es gut läuft. Ist schon toll – dieser Junge, der mit seiner Familie aus Weißrussland kommt und dann sowas hier für Norwegen vollbringt.” “Fairytale” hat Alexander Rybak sein Erfolgslied genannt, und ein Märchen war für ihn auch der Abend in Moskau. Aus jedem Teilnehmerland bekam er Punkte, aus gleich sechzehn Ländern sogar die Höchstzahl. Nur aus deutscher Sicht war dieser Grand-Prix-Abend enttäuschend: Mehr als Platz zwanzig war wieder einmal nicht drin – wenn auch immerhin besser als der letzte Platz vom vergangenen Jahr.