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Entschuldigung für Spesenaffäre

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Entschuldigung für Spesenaffäre

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Der britische Parlamentspräsident Michael Martin hat sich angesichts eines drohenden Misstrauensvotums für die Spesen-Affäre und seine persönliche Mitschuld entschuldigt. Einen freiwilligen Rücktritt wies er aber zurück – und wich ansonsten Fragen zu seiner persönlichen Zukunft aus. Konservative Oppositionspolitiker werfen Martin vor, dringend fällige Reformen im Spesensystem der Abgeordneten verschleppt zu haben. Sollte ihr Misstrauensantrag durchkommen, wäre es das erste Mal seit mehr als 300 Jahren, dass ein britischer Parlamentspräsident zum Rücktritt gezwungen wird.