Eilmeldung

Eilmeldung

Bleiberecht für Gurkha-Söldner

Sie lesen gerade:

Bleiberecht für Gurkha-Söldner

Schriftgrösse Aa Aa

Ein fantastischer Tag für die Gurkhas sei das, ein Dank gehe an Gordon Brown, freut sich Joanna Lumley freut für die Veteranen jener nepalesischen Eliteeinheit der britischen Armee. Die Gurkas dürfen sich nun doch unter der Krone niederlassen, für die sie kämpften. Es ist das Ende eines zähen Gefechts.

Die britische Innenministerin zeigte sich im Unterhaus zufrieden, dass es gelungen sei, quer durch Regierung und das Parlament mit den Ghurka-Vertretern eine Einigung über das Aufenthaltsrecht zu erzielen, das den tapferen Kämpfern zustehe. Doch das wollte Premierminister Brown mehr als 30.000 Veteranen zunächs verwehren. Seine eigene Mehrheit hatte ihn dabei im Stich gelassen – zum ersten Mal. Lumley war mal Bond-Girl. Ihr Vater war Ghurkha und riskierte für Großbritannien sein Leben. Das Parlament habe der Demokratie eine Bedeutung gegeben, so die Gurkha-Vorkämpferin, Brown habe nun als mutiger Mann eine mutige Entscheidung gefällt. Derzeit kämpfen rund 3500 Ghurkas fürs Königreich. Seit fast 200 Jahren dienen Angehörige dieses nepalesischen Stammes in der britischen und indischen Armee. Die Regierung hatte die hohen Kosten ins Feld geführt. Sie rechnet damit, dass nun 15.000 Gurkhas nach Großbritannien kommen. Das könnte, so die Regierung, mehr als eineinhalb Milliarden Euro kosten. Die leichteren Regeln betreffen alle Gurkhas, die vor 1997 aus der Truppe ausgeschieden waren.