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Blutige Tage im Irak

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Blutige Tage im Irak

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Eine Welle der Gewalt hat den Irak erschüttert. Mehr als 60 Menschen sind bei Anschlägen in den vergangenen beiden Tagen getötet worden. In der Hauptstadt Bagdad starben gestern abend 41 Menschen durch eine Autobombe. Mindestens 76 weitere Personen wurden laut irakischer Nachrichtenagentur Aswat Al-Irak bei dem Anschlag verletzt, als der im Auto versteckte Sprengsatz explodierte. In der Ölstadt Kirkuk im Norden des Irak kamen bei einem Selbstmordattentat 9 Menschen ums Leben. 12 Menschen riss ein Selbstmordattentäter auf einem Markt in Dura, südlich von Bagdad mit in den Tod. Das mit Sprengstoff beladene Auto hatte neben einem beliebten Restaurant geparkt. Die umliegenden Gebäude wurden teilweise schwer beschädigt, einige ganz zerstört. Das belebte Viertel wird überwiegend von Schiiten bewohnt. In Bagdad wurden die Toten des gestriegen Anschlages beeerdigt, darunter viele Kinder. In Kirkuk lagert ein Großteil der irakischen Ölreserven. Die Stadt ist heiß umkämpft, denn nordirakische Kurden wollen sie zur Hauptstadt eines unabhängigen Kurdenstaats machen.