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FBI verhindert Bombenanschlag

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FBI verhindert Bombenanschlag

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Vier Terrorverdächtige sind der amerikanischen Bundespolizei FBI ins Netz gegangen. Die Männer hatten für Mittwochabend Sprengstoffanschläge auf eine Synagoge im New Yorker Stadtteil Bronx geplant. Militärflugzeuge sollten auf einem Luftwaffenstützpunkt mit Raketen beschossen werden. Bereits heute ist gegen die vier Amerikaner Anklage wegen Verschwörung und dem Gebrauch von Massenvernichtungswaffen erhoben worden. Jedem der Verdächtigen droht lebenslange Haft. Ein FBI-Mann erklärt: “Sie hatten Taschen, von den sie glaubten, sie wären voller Sprengstoff. Über 13 Kilogramm. Es gibt keine Verbindung zu ausländischen Gruppen. Es ist eine unabhängige, aus der Mitte unserer Gesellschaft stammende Gruppierung.”

Ein FBI-Informant hatte die Gruppe mit unbrauchbaren Sprengstoff versorgt. Er hatte ihnen auch eine Raketenattrappe zugespielt. Ein Jahr observierte das FBI. In dem jüdischen Viertel ist das Erschrecken groß. Den Menschen wird klar, dass sie sind nicht einmal mehr vor ihren Mitbürgern sicher sind. Anwohner sind besorgt: “Dies ist ein Alarmsignal. Soetwas kann letztlich überall geschehen. Das ist beängstigend.” Die Synagoge steht noch unter Polizeischutz. Seit den Anschlägen vom 11.September 2001, ist es in USA zu keinen größeren Terrorakten mehr gekommen.