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Mehr als sechzig Tote bei Anschlagwelle

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Mehr als sechzig Tote bei Anschlagwelle

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Mehr als sechzig Menschen sind bei einer Welle von Anschlägen im Irak ums Leben gekommen. Auf einem belebten Markt in der Hauptstadt Bagdad sprengte sich ein Selbstmordattentäter in die Luft. Dabei tötete er mindestens zwölf Menschen; mehr als zwanzig wurden verletzt.

Bei einem weitere Selbstmordanschlag starben in der Ölstadt Kirkuk im Norden des Irak neben dem Attentäter neun Mitglieder einer sunnitischen Miliz, die mit der Regierung und den US-Truppen zusammenarbeitet. Die Stadt ist ein Brennpunkt der Volksgruppen-Konflikte im Irak: Die nordirakischen Kurden wollen Kirkuk zur Hauptstadt eines unabhängigen Kurdenstaates machen.

Schon gestern abend starben in Bagdad mindestens 41 Menschen durch eine Autobombe, mehr als siebzig weitere wurden verletzt, hieß es in der irakischen Hauptstadt. Nach Polizeiangaben stand das mit Sprengstoff beladene Auto neben einem beliebten Restaurant in dem überwiegend von Schiiten bewohnten Stadtteil Al-Schula. Gebäude wurden schwer beschädigt, mehrere Autos brannten aus.