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Flüchtlingsdrama nach Bürgerkrieg

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Flüchtlingsdrama nach Bürgerkrieg

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UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat die Regierung in Sri Lanka dazu aufgerufen, vollständigen Zugang zu den Flüchtlingslagern zu gewähren. Hilfsorganisationen schätzen die Lage der Bürgerkriegsflüchtlinge als katastrophal ein. Die Notlager seien überfüllt, rund 300.000 Menschen bräuchten dringend Hilfe. Sie dürften die Camps aber nicht verlassen, hieß es.

Ban wird in der Nacht in der Krisenregion im Nordosten des Landes erwartet, um sich ein Bild von der Lage nach dem Krieg gegen die Tamilen-Rebellen zu machen. Der UN-Sondergesandte unterstrich, der Schwerpunkt liege auf der Rehabilitierung und Wiedereingliederung der Vertriebenen. Die Menschen müssten so schnell wie möglich aus den Camps gebracht werden. Im Mittelpunkt stehe außerdem die Räumung von Minen. Mehr als 7.000 Zivilisten und wurden in den vergangenen Monaten getötet. Seit August 2006 kamen über 6000 Sicherheitskräfte ums Leben. Die Tamilen-Rebellen hatten jahrelang für einen eigenen Staat der tamilischen Minderheit in Sri Lanka gekämpft.