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Schwieriger Dialog mit Moskau

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Schwieriger Dialog mit Moskau

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Die Sicherheit der Energielieferungen aus Russland steht im Mittelpunkt eines Gipfeltreffens zwischen Vertretern der EU und der Moskauer Führung in Chabarowsk in der Amur-Region. Weitere Themen sind ein neues Partnerschaftsabkommen und die gegenseitige Öffnung der Märkte für Investitionen. Russlands Präsident Dmitri Medwedew kam in Chabarowsk, das an der chinesischen Grenze liegt, mit Kommissionspräsident Jose Manuel Barroso, dem Außen-Beauftragten Javier Solana und mit dem derzeitigen EU-Ratsvorsitzenden, dem tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus zusammen.

Für Brüssel ist die Unterzeichnung der Energiecharta der wichtigste Teil des Partnerschaftsabkommens mit Russland. Seit dem jüngsten Gasstreit zwischen Moskau und Kiew ist in der EU die Sorge vor einer hohen Abhängigkeit von russischen Energielieferungen gestiegen. Die EU-Vertreter wollen mit der russischen Führung auch über Georgien sprechen. Die Folgen des Krieges im Südkaukasus belasten die Beziehungen zwischen Moskau und Brüssel. Moskau ist unterdessen verärgert über die Partnerschaft der EU mit sechs ehemaligen Sowjetrepubliken.